Die Wahrheit über HYBEs „Abandon New Jeans“-Bericht: Aus dem Kontext gerissen, nicht vernachlässigt

Die Wahrheit über HYBEs „Abandon New Jeans“-Bericht: Aus dem Kontext gerissen, nicht vernachlässigt

Gericht in Seoul verhängt vorübergehendes Verbot der Aktivitäten von NewJeans im Zuge eines laufenden Rechtsstreits

Das Bezirksgericht Seoul hat kürzlich eine einstweilige Verfügung gegen die Mitglieder von NewJeans erlassen, die ihnen jegliche Unterhaltungsaktivitäten ohne die Genehmigung ihrer Agentur ADOR untersagt. Dieses Urteil fällt mit zunehmenden Spannungen zwischen der Girlgroup, ihrer ehemaligen Geschäftsführerin Min Hee-jin und der Muttergesellschaft HYBE zusammen.

Min Hee-jin und Bang Si-hyuk

Die Auswirkungen des Gerichtsurteils

Die einstweilige Verfügung des Gerichts untersagt den fünf Mitgliedern von NewJeans, die sich derzeit in „NJZ“ umbenennen, die Teilnahme an Unterhaltungsprojekten, einschließlich Werbung, ohne vorherige Zustimmung von ADOR. Das Urteil basiert auf der Einschätzung des Gerichts, dass es keine ausreichenden Beweise für die Behauptung gebe, ADOR habe gegen vertragliche Vereinbarungen oder Vertrauen verstoßen, was eine Kündigung des Vertrags rechtfertigen würde.

Ein zentraler Punkt in diesem Streit dreht sich um einen internen HYBE-Bericht, den Min Hee-jin und NJZ als Beweis für HYBEs angebliche Pläne nutzten, NewJeans zugunsten der Unterstützung anderer Gruppen aufzugeben. Die gerichtliche Untersuchung ergab jedoch eine differenziertere Darstellung.

LE SSERAFIM und NewJeans

Analyse des internen Berichts

Das Gericht stellte fest, dass der Satz „NewJeans aufgeben und neu anfangen“ zwar im internen Bericht enthalten war, sich jedoch in einem Abschnitt befand, der eine andere Gruppe unter HYBE, LE SSERAFIM, besprach. Der Kontext deutete darauf hin, dass sich diese Aussage auf die Schwierigkeiten von LE SSERAFIM bezog, im Vergleich zu konkurrierenden Gruppen Charterfolg zu erzielen. Dies deutete eher auf ein strategisches Rebranding hin als auf Fahrlässigkeit gegenüber NewJeans.

Im Gegenteil, der Bericht deutete darauf hin, dass die Vorbereitungen für das Comeback von NewJeans intensiv vorangetrieben würden, und betonte die anhaltende Popularität des Teams. Er erklärte: „Es wäre sinnvoll, vor dem Comeback von NewJeans für Aufsehen zu sorgen, um das öffentliche Interesse zurückzugewinnen.“ Gleichzeitig wurde vor möglichen Problemen durch den verschärften Wettbewerb gewarnt und der Fokus auf das Image der Gruppe gelegt.

NewJeans Werbebild

NewJeans‘ Popularität trotz rechtlicher Herausforderungen

Ein Bericht vom 17. Mai 2023 belegte zudem den ersten Platz bei der Beliebtheit von Prominenten und erreichte in Umfragen 35 %.Dies unterstreicht die Notwendigkeit für die Gruppe, ihr positives Image und ihre Dynamik in der Branche aufrechtzuerhalten und ihre zentrale Rolle im zunehmenden Wettbewerb zu unterstreichen.

Das Gericht kam letztlich zu dem Schluss, dass es keine stichhaltigen Hinweise darauf gebe, dass HYBE seine Unterstützung für NewJeans zurückziehen oder seinen Exklusivvertrag verletzt habe. Daher wurden die Klagen der NJZ-Mitglieder auf Aufhebung ihres Vertrags aufgrund des umstrittenen Berichts abgewiesen.

NewJeans Image

Antwort von NJZ

Angesichts des Gerichtsurteils drückte NewJeans öffentlich seinen Respekt für die Entscheidung aus und kündigte gleichzeitig an, Einspruch einzulegen. Die Gruppe betonte, dass ihre Gründe für die Trennung von ADOR über bloße finanzielle Meinungsverschiedenheiten hinausgehen.

Die erste Anhörung im Hauptsachestreit um die Gültigkeit des Exklusivvertrags soll am 3. April 2025 stattfinden.

Quelle & Bilder

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