Eskalierender Rechtsstreit: ADOR vs. NewJeans wegen Min Hee-jins Einfluss
Der anhaltende Rechtsstreit zwischen ADOR und NewJeans eskaliert, da ADOR die Behauptungen der beliebten K-Pop-Gruppe zurückweist, ihre Karriere hänge von der Beteiligung der ehemaligen CEO Min Hee-jin ab. Vor Gericht wies ADOR auf Widersprüche in den Aussagen der Mitglieder hin, insbesondere angesichts ihrer jüngsten Auftritte ohne Min. Die Vorstellung, sie sei unersetzlich, sei falsch.

Wichtiges Update zur Gerichtsverhandlung
Am 3. Juni tagte die Zivilprozessordnung 41 des Bezirksgerichts Seoul zu ihrer ersten Anhörung zur Klage von ADOR, die die Exklusivverträge mit NewJeans anerkennen soll. Bemerkenswerterweise war keines der fünf Gruppenmitglieder – Minji, Hanni, Danielle, Haerin oder Hyein – bei dieser entscheidenden Sitzung anwesend.
ADORs rechtliche Haltung
Während des Verfahrens widersprachen die Rechtsvertreter von ADOR der Behauptung, die Zukunft von NewJeans sei ohne Min Hee-jin nicht tragfähig: „Auch wenn Min Hee-jin zum Erfolg der Gruppe beigetragen hat, ist das Argument, NewJeans könne nicht unabhängig existieren, unbegründet“, erklärten sie. Sie betonten außerdem, dass es als Teil von HYBE, einem führenden Unternehmen der Musikbranche, unzutreffend sei, zu behaupten, NewJeans habe keine Unterstützung von anderen namhaften Produzenten.

Nachweis der Unabhängigkeit
Zur Untermauerung ihrer Argumentation verwies ADOR auf eine kürzlich in Hongkong stattgefundene Aufführung ohne Mins Beteiligung. Dieses Ereignis, so die Argumentation, diene als Beweis gegen die Behauptung ihrer Wesentlichkeit, da es die Fähigkeit der Gruppe demonstriere, autonom zu agieren und aufzutreten.
Frühere Gerichtsurteile und Reaktionen
Bereits am 21. März hatte ein Urteil zugunsten von ADOR gewirkt und NewJeans Beschränkungen auferlegt, die den Abschluss neuer Werbeverträge verhinderten. Die Gruppe legte daraufhin umgehend Berufung ein und verkündete kurz vor ihrem geplanten Auftritt bei einem Festival in Hongkong zwei Tage später eine „Aussetzung ihrer Aktivitäten“.

Weitergehende Auswirkungen auf die K-Pop-Industrie
Dieser Fall hat aufgrund seiner möglichen Auswirkungen auf die Beziehung zwischen Idol und Produzent im K-Pop große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und bei Branchenkennern erregt. Solange beide Parteien ihre Positionen beibehalten, könnten die ans Licht kommenden Enthüllungen die Erwartungen an die Autorität der Agentur, die Loyalität der Künstler und das Wesen kreativer Zusammenarbeit in der Musikbranche neu definieren.
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