K-Pop-Gruppe I-DLE sieht sich im Zuge ihres Comebacks mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert
Die K-Pop-Girlgroup I-DLE, ehemals bekannt als (G)I-DLE, steht erneut im Rampenlicht – allerdings nicht aus den erhofften Gründen. Nach ihrem mit Spannung erwarteten Comeback ist die Gruppe in Plagiatsvorwürfe verwickelt, die ihren jüngsten Erfolg trüben.
Start des Musikvideos „Girlfriend“ und Jubiläumsfeier
Am 8. Mai läutete I-DLE mit dem Debüt des Musikvideos zu „Girlfriend“ ein neues Kapitel ein. Dies markierte den Anlass ihres siebten Debütjubiläums und der offiziellen Umbenennung in I-DLE. Die Veröffentlichung wurde jedoch schnell von Kontroversen überschattet.

Anschuldigungen aus Bildern
Online-Diskussionen unter Fans haben auffällige Ähnlichkeiten zwischen den neuen Konzeptbildern von I-DLE und denen von Seulgi von Red Velvet aus ihrem Soloprojekt „Accidentally On Purpose“ (veröffentlicht im März 2025) hervorgehoben. Kritiker wiesen auf verschiedene Aspekte hin, darunter Styling, Farbschema und sogar Posen, und meinten, die Ähnlichkeiten seien zu groß, um angenehm zu sein. Besonders hervorgehoben wurden Minnies blaue Pelzjacke und ihr starkes Make-up sowie Soyeons Auto-Bilder mit einem rosa Schal, die beide Seulgis Modewahl widerspiegelten.

Kontext der jüngsten Veränderungen innerhalb der Gruppe
Diese Kontroverse taucht zu einem entscheidenden Zeitpunkt für I-DLE auf, die kürzlich ihre älteren Songs ohne Ex-Mitglied Soojin neu veröffentlicht haben, nachdem es zu Mobbing-Vorwürfen gekommen war. Die Absicht hinter dem Rebranding war, einen Neuanfang zu symbolisieren, doch die neuen Vorwürfe hinsichtlich der Originalität haben hitzige Diskussionen über die kreative Entwicklung und Ausrichtung der Gruppe ausgelöst.
Historischer Kontext von Plagiatsvorwürfen
Die jüngsten Vorwürfe greifen frühere Kontroversen wieder auf, insbesondere als Soyeon, die Anführerin und Hauptsongwriterin der Gruppe, 2022 in die Kritik geriet. Ihre Komposition „SUN“, die für MBCs „My Teenage Girl“ gedacht war, wurde aufgrund offensichtlicher Ähnlichkeiten mit dem ATEEZ-Track „Wave“ unter die Lupe genommen. Obwohl Cube Entertainment die Ähnlichkeit einräumte und anschließend das Produzententeam von ATEEZ als Urheber erwähnte, löste dieser Schritt erhebliche Gegenreaktionen aus, insbesondere weil er ohne die Zustimmung der Beteiligten erfolgte. Darüber hinaus wurde später bekannt, dass Soyeon das Lied unter ihrem Namen bei der Korea Music Copyright Association (KOMCA) registriert hatte, was die Position der Gruppe angesichts der Vorwürfe mangelnder Originalität weiter erschwerte.

Frühere Kontroversen und Auswirkungen auf den Ruf
I-DLE wurde außerdem vorgeworfen, bei ihrem Auftritt beim Jingle Ball 2023 den Performance-Stil von BLACKPINK nachgeahmt zu haben. Kritiker stellten bei der Einleitung auffallende Ähnlichkeiten sowohl im Performance-Konzept als auch im Gesangsdarbietungen fest.

Aufruf zu künstlerischer Integrität und Originalität
Während I-DLE ihr „We Are“-Projekt vorantreibt, plädieren Fans und Branchenkenner für einen klareren und authentischeren künstlerischen Ansatz. Obwohl bisher keine der Vorwürfe zu formellen Klagen geführt hat, gefährden die zahlreichen Kontroversen den sorgfältig gepflegten Ruf der Gruppe als eigenständige Band – eine Identität, die sie mit Stolz vertreten.
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