Jake Pauls mit Spannung erwarteter Showdown mit der mexikanischen Boxikone Saul „Canelo“ Alvarez wurde in der letzten Verhandlungsphase abrupt gestoppt. Canelo hat inzwischen andere Verpflichtungen, was das Event, das ein echter Knüller hätte werden können, durchkreuzt.

In den letzten Jahren hat Jake Paul große Persönlichkeiten aus der Welt des Kampfsports ins Visier genommen. Besonders häufig hat er mit seinen frechen Bemerkungen Conor McGregor ins Visier genommen, und in jüngster Zeit hat er auch Saul „Canelo“ Alvarez ins Visier genommen.

Canelo tat Pauls Provokationen zunächst ab und riet ihm, sich auf seine aufstrebende Boxkarriere zu konzentrieren. Da Paul jedoch in Boxkreisen an Zugkraft und Glaubwürdigkeit gewann, deutete Canelo die Möglichkeit eines Duells zwischen den beiden an.

Am 3. Februar tauchten Berichte auf, dass der Kampf endlich in Planung sein könnte. Es gab Pläne für eine Veranstaltung in Las Vegas, die mit Canelos jährlicher Cinco De Mayo-Feier zusammenfällt. Leider ist dieses Szenario nun geplatzt.

Scheitern der Canelo-Paulo-Verhandlungen

Anstatt gegen Jake Paul anzutreten, hat sich Canelo Alvarez für einen lukrativen Vierkampfvertrag entschieden, der in Saudi-Arabien stattfinden soll. Diese Vereinbarung beinhaltet einen mit Spannung erwarteten Kampf gegen Terence Crawford.

Mike Coppinger von ESPN gab Einblick in diese unerwartete Wendung der Ereignisse und erklärte: „In einer erstaunlichen Entwicklung in letzter Minute nach dem Kampf gegen Jake Paul auf der Ein-Yard-Linie hat Canelo Alvarez stattdessen einen Vier-Kämpfe-Deal mit Turki Alalshikh und Riyadh Season abgeschlossen, um den Mega-Kampf gegen Terence Crawford im September zu retten.“

Turki Alalshikh, der Vorsitzende der General Entertainment Authority in Saudi-Arabien, hat zuvor sein Desinteresse an der Förderung von Jake Paul-Kämpfen zum Ausdruck gebracht, insbesondere nach Pauls Niederlage gegen Tommy Fury.„Bitte, wir wollen keine weiteren YouTuber-Kämpfe“, erklärte er in einem Interview mit DAZN im März 2024.

In Bezug auf den Deal mit Canelo fügte er hinzu: „Canelo kämpft nur gegen echte Kämpfer“, und betonte damit weiter seine Haltung gegen die Präsentation von Influencer-Kämpfen.

Reaktionen und Zukunftsaussichten

KSI, ein Gegner von Jake Paul, nutzte die Gelegenheit ebenfalls, um ihn wegen der gescheiterten Verhandlungen mit Canelo zu verspotten. In einer aktuellen Instagram-Story spottete KSI: „Und jetzt, Kumpel? Lauf weiter vor mir weg, Bruder.“

Obwohl Jake Paul versprochen hat, bald einen Kampf anzukündigen, müssen seine Pläne, gegen Canelo anzutreten, verschoben werden. Die Fans warten gespannt auf die Zukunft dieses umstrittenen Kämpfers und sind gespannt, was als nächstes passiert.

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