Der bekannte Technologie-YouTuber Linus Sebastian, berühmt für seinen Kanal „Linus Tech Tips“, reagiert energisch, nachdem ein ehemaliger Mitarbeiter ein virales Video veröffentlicht hatte, in dem er stagnierende Löhne und einen Wandel der Unternehmenskultur als Gründe für seinen Weggang nannte.

Linus, der Gründer der Linus Media Group (LMG), sah sich aufgrund des Arbeitsumfelds in seinem Unternehmen immer wieder Kritik ausgesetzt. Nach Vorwürfen eines toxischen Arbeitsklimas im Jahr 2024 flammten die Bedenken 2026 erneut auf, als Jake Tivy, ein ehemaliger Mitarbeiter, in einem YouTube-Video seine Gründe für den Austritt schilderte.

In seinem Video äußerte Tivy sein Gefühl, nicht ausreichend wertgeschätzt zu werden, und behauptete, sein Gehalt sei trotz steigender Lebenshaltungskosten in seiner Region seit drei Jahren nicht erhöht worden. Er beklagte die Weigerung von LMG, sein Gehalt in diesem Zeitraum anzupassen.

„Wenn man schon beim dritten Haus seines Chefs mitarbeitet, fragt man sich irgendwann, ob man sich jemals selbst ein Haus leisten kann“, sagte Tivy und betonte, dass sich der Arbeitsplatz, dem er ursprünglich beigetreten war, bis zu seinem Ausscheiden völlig verändert hatte.

Linus reagiert auf die viralen Behauptungen eines Mitarbeiters

Eine Woche später äußerte sich Linus über verschiedene Social-Media-Kanäle zu der Situation. Am 6. Februar twitterte er einen Link zu einem Video auf seinem persönlichen Kanal mit dem Titel „Warum ich die Linus Media Group verlassen habe“.

Dieser Link führte die Zuschauer jedoch zu einem klassischen „Rickroll“-Video mit dem augenzwinkernden Titel „Niedlicher kleiner Welpe macht niedliche Dinge“, das Linus’ unbeschwerte Reaktion auf Tivys Behauptungen zeigte. Sein Verhalten war von Sarkasmus durchzogen, als er weiterhin auf verschiedene Kommentare zum Video einging.

Auf die Frage eines Anhängers nach den möglichen negativen Folgen seines Handelns entgegnete Linus: „Ich frage mich, ob Sie befürchten, dass Sie auf Partys nicht so unterhaltsam sein könnten“, und fügte der ernsten Diskussion damit einen Hauch von Humor hinzu.

Viele Beobachter bemerkten eine deutliche Veränderung in Linus‘ Verhalten; ein Kommentator meinte sogar, er wirke zunehmend gleichgültig. Linus antwortete humorvoll: „Ich habe in meinem Portemonnaie nachgesehen. Ich habe mein Bankkonto gecheckt. Ich habe alle drei meiner Häuser durchsucht. In keinem von ihnen war noch irgendein Arschloch da.“

Diese Situation ist nicht der erste Skandal um Linus und LMG.2024 wurden schwere Vorwürfe eines ehemaligen Mitarbeiters laut, der dem Unternehmen ein toxisches Arbeitsumfeld vorwarf, darunter Mobbing und sexuelle Belästigung. Eine daraufhin von der in Vancouver ansässigen Anwaltskanzlei Roper Greyell durchgeführte Untersuchung entlastete LMG von allen begründeten Vorwürfen des Fehlverhaltens am Arbeitsplatz.

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