YouTube-Sensation Jimmy „MrBeast“ Donaldson sorgt nicht nur mit seinen unterhaltsamen Videos für Aufsehen, sondern auch mit seiner ehrgeizigen Schokoladenmarke Feastables. Vor Kurzem teilte er überzeugende Einblicke in die Schokoladenindustrie, die seine Fans und Follower sowohl überrascht als auch aufgeklärt haben.

In den letzten Jahren haben sich zahlreiche Content-Ersteller erfolgreich in den Merchandising-Bereich gewagt, insbesondere im Lebensmittel- und Getränkesektor. Der Aufstieg von Produkten mit YouTuber-Marken war bemerkenswert, und MrBeast war an der Spitze dieses Trends. Er arbeitete mit Persönlichkeiten wie Logan Paul und KSI an Projekten wie Prime und Lunchly zusammen und gründete gleichzeitig seine eigene unabhängige Marke Feastables.

Transformation der Schokoladenindustrie

Seit seiner Markteinführung im Jahr 2022 hat Feastables ein deutliches Wachstum erzielt und seine Produktlinie um verschiedene Schokoriegel erweitert. Die Ziele von MrBeast gehen jedoch über den bloßen Aufbau einer erfolgreichen Marke hinaus; er möchte die Praktiken innerhalb der Schokoladenindustrie reformieren. Rückblickend räumte er ein: „Als ich ein Schokoladenunternehmen gründete, hatte ich keine Ahnung, wie viel unethisches Verhalten in dieser Branche herrscht, und etablierte Unternehmen taten Bedenken oft mit den Worten ab: ‚Das ist eben so‘.“ In einem Beitrag auf X, ehemals bekannt als Twitter, drückte er sein Engagement für die ethische Beschaffung von Kakao in den letzten 15 Monaten aus.

Der YouTuber ist der Meinung, dass Feastables als „einziges großes amerikanisches Schokoladenunternehmen“ hervorsticht, das sich für eine ethische Kakaobeschaffung einsetzt.„Ich habe dieser Sache bisher über 1.000 Stunden gewidmet. Im nächsten Jahrzehnt möchte ich die Kakaobeschaffung in Amerika ändern, denn die derzeitige Situation ist inakzeptabel“, erzählte er.

MrBeasts aufschlussreiche Kommentare hoben die alarmierende Realität der Kinderarbeit in der Kakaoproduktion hervor.„Als ich zum ersten Mal erfuhr, dass 1.500.000 Kinder auf Kakaofarmen arbeiten, dachte ich, das sei ein Tippfehler“, gab er zu. Er fragte weiter, warum große Schokoladenunternehmen, die jährlich Milliardengewinne machen, diese Probleme ignorieren. Entschlossen drückte er seine Hoffnung auf bedeutende Veränderungen durch seine Plattform in den kommenden Jahren aus.

Darüber hinaus erläuterte Donaldson seine fortgesetzte Zusammenarbeit mit Tony’s Chocolonely, einem Unternehmen, das für sein Engagement für ethische Beschaffung innerhalb der Lieferkette bekannt ist.„Sie sind unglaublich“, schloss er und unterstrich sein Engagement für die Reform der Branche.

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