Der Streamer und Spieleentwickler Pirate Software reagierte kürzlich auf die Aufforderung eines Zuschauers, angesichts der anhaltenden Kontroversen um seine Haltung gegen die Stop-Killing-Games-Bewegung ein Entschuldigungsvideo zu veröffentlichen. Diese Bewegung, die im April 2024 an Fahrt gewann, wurde vom YouTuber Ross Scott, besser bekannt als AccursedFarms, ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, Spielehersteller daran zu hindern, Titel zu „killen“, sobald die Unterstützung der Entwickler endet.

Zu den Befürwortern dieser Initiative zählen namhafte Persönlichkeiten wie PewDiePie, Asmongold und JackSepticEye, die sich alle öffentlich für die Sache einsetzen. Die Bewegung erntete jedoch auch Kritik von verschiedenen Seiten, wobei Pirate Software zu ihren vehementesten Gegnern zählt. Der Twitch-Streamer äußerte Bedenken, die Ziele der Bewegung seien „zu vage“.Seine unverblümte Haltung führte zu einem Abbruch der Zusammenarbeit mit Ludwigs OffBrand Games Studio, insbesondere nach einem Vorfall, bei dem Rivals of Aether 2 aufgrund seiner Ansichten mit massiven Kritiken bombardiert wurde.

Weigerung, sich zu entschuldigen

Obwohl er sich zu einigen der gegen ihn gerichteten Kritikpunkte geäußert hat, bleibt Pirate Software bei seiner Entscheidung, sich nicht zu entschuldigen. Er argumentiert, dass eine Entschuldigung das „unkontrollierte“ Verhalten der Kritiker nicht unbedingt beruhigen würde. Offen zur Situation äußerte er sich wie folgt:

„Ein Video hochladen, in dem man behauptet, in jeder Situation falsch zu liegen, und das Internet wird sich dann weiterdrehen? Das mache ich nicht“, sagte Hall.„Das ist mir scheißegal.“

Er fügte hinzu:

„Ja, beug einfach die Knie und lüge über deine Gefühle, dann hören alle auf, dich zu schikanieren! Das ist eine tolle Idee, Alter. Ja, nein, friss Scheiße.“

Pirate Software musste heftige Gegenreaktionen hinnehmen, darunter Fälle von Swatting und Zehntausende Morddrohungen, die er als „unverständliches Verhalten“ ihm und seinen Moderatoren gegenüber bezeichnete. Diese Kontroverse führte in den letzten Wochen auch zum Verlust von über 100.000 YouTube-Abonnenten, was einen deutlichen Stimmungswandel bei den Zuschauern widerspiegelt.

Die Bewegung „Stop Killing Games“ hat einen beachtlichen Erfolg erzielt und ihre Petition über eine Million Unterschriften gesammelt. Es bleibt jedoch ungewiss, ob die Europäische Kommission Gesetze zum Schutz von Online-Spielen erlassen wird.

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