In einer spannenden Fortsetzung beginnt Staffel 2 von Severance damit, dass Mr. Milchick eine kalkulierte Täuschung durchführt, die Lumons komplizierte psychologische Spielchen widerspiegelt. Laut dem Schöpfer der Serie, Dan Erickson, bilden diese Manipulationen einen zentralen Teil von Lumons Strategie.

Die Handlung setzt unmittelbar nach dem Finale der ersten Staffel ein. In der ersten Folge betont Mr. Milchick gegenüber Mark die Bedeutung ihrer jüngsten Handlungen und sagt: „Was Sie vor fünf Monaten getan haben, war einer der schmerzhaftesten Momente für dieses Unternehmen.“ Damit ist die „Überstunden-Notlage“ gemeint, die die Innies – Mark, Irving und Helly – in den Körpern ihrer Outies wieder zu Bewusstsein brachte.

In seinem typisch kryptischen Stil deutet Milchick an, dass ihre Aktionen nicht nur Aufmerksamkeit erregt, sondern sie auch ins Rampenlicht der Öffentlichkeit katapultiert haben. Er behauptet: „Sie vier haben internationalen Ruhm erlangt“ und zeigt Mark einen stark redigierten Zeitungsartikel, der ihre Bemühungen als Whistleblower hervorhebt. Doch wie so oft bei Lumon ist die Wahrheit von einer Schicht Täuschung umhüllt.Achtung, Spoiler für Staffel 2!

Der schwarze Humor von Lumons Manipulation

Die mit Lumon gefüllte Zeitung liegt in Severance.
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Im Verlauf von Staffel 2, insbesondere in Episode 2, wird klar, dass Mr. Milchicks Kommentare irreführend sind. Anstatt fünf Monate lang abwesend zu sein, waren Mark und die Innies nur ein paar Tage weg, was Milchicks Unehrlichkeit enthüllt.

„Lumon erzählt den Innies immer das, was sie ihrer Meinung nach hören wollen“, erklärt Dan Erickson in einer Folge des offiziellen Severance-Podcasts. Er beschreibt, wie das Unternehmen seinen Mitarbeitern ein verzerrtes Bild der Welt präsentiert, wobei sich Humor mit Unbehagen vermischt.„Sie zeigen ihnen, was sie ihrer Meinung nach sehen wollen, und ihre Annäherung an das, was die Mitarbeiter wollen, ist oft so unbeholfen und seltsam. Darüber hinaus ist sie düster und unheimlich. Das ist für mich der Punkt, an dem es wirklich lustig wird.“

Erickson kommentiert weiter die völlige Absurdität, dass Lumon einen Artikel verfasst, nur um dann wesentliche Teile davon zu streichen.„Das sind Psychospielchen in Psychospielchen in Psychospielchen“, witzelt er und hebt die komplexen Manipulationsebenen hervor, die hier im Spiel sind.

Adam Scott in Abfindung
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Erickson geht tiefer und erklärt die Gründe für die erfundene fünfmonatige Abwesenheit: „Für mich gibt es mehrere Gründe für die fünf Monate, aber einer davon ist dieses inhärente Gefühl von ‚Wir bestrafen dich nicht für das, was passiert ist, aber nur damit du es weißt, es sind fünf Monate vergangen. Du bist jetzt fünf Monate älter.‘ Es gibt dieses Gefühl verlorener Zeit“, erklärt er. Die Vorstellung, dass sie plötzlich um ein halbes Jahr gealtert sind, ist eine psychologische Wendung, die Lumons manipulative Taktiken unterstreicht.„Wieder einmal sind es Psychospielchen mit diesen Typen“, fügt er hinzu.

Während sich Staffel 2 auf Apple TV+ entfaltet, wird das Publikum mit einer komplexen Erzählung verwöhnt, die in schwarzen Humor und psychologische Intrigen verpackt ist. Weitere Einblicke in die Serie erhalten Sie, wenn Sie erfahren, wie Sie auf Rickens Buch zugreifen können, welche Bedeutung der Begriff „Säugetiere sind fürsorglich“ hat und wie Sie einige gruselige Easter Eggs untersuchen können, die in der Geschichte versteckt sind. Außerdem erfahren Sie, warum wir fesselnde Fernseh- und Filminhalte lieben.

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